Rekordverkauf 1.-August-Abzeichen 2020 trotz Corona im Inneren Landesteil Appenzell I.Rh.

Zürich, 9. Oktober 2020

55 Schülerinnen und Schüler knackten beim diesjährigen 1.-August-Abzeichen Verkauf erstmals die 3‘000 Marke. Dank der Vermittlung des Erziehungs- und Kulturdirektors, Herr Landammann Roland Inauen, motivierten mehrere Lehrkräfte die Kinder, sich trotz Covid-19 an der Verkaufsaktion zu beteiligen. Albert Koller, ehemaliger Lehrer, koordiniert den Verkauf schon seit knapp 20 Jahren unter den Freiwilligen. Mit dem Nettoerlös aus dem Verkauf der Abzeichen unterstützt und fördert die Stiftung Pro Patria die Erhaltung, Pflege und Zukunft des Kulturerbes der Schweiz. Pro Patria dankt allen Beteiligten für das grossartige Ergebnis.

Der diesjährige 1.-August-Abzeichen Verkauf stand anfänglich wegen der Coronakrise unter einem schlechten Zeichen. Lehrkräfte und Schulleitungen standen der Aktion skeptisch gegenüber. Dank der motivierenden Vermittlung des Erziehungs- und Kulturdirektors, Herr Landammann Roland Inauen, machten dann aber doch einige Schulklassen oder 55 Schüler und Schülerinnen im fast üblichen Rahmen mit.

Zum ersten Mal wurde in AI die 3‘000-er Grenze beim Verkauf des 1.-August-Abzeichens überschritten. Der Koordinator des 1.-August-Abzeichen Verkaufs, Albert Koller, ehemaliger Lehrer der Schule Steinegg, ist begeistert: „Ich bin total überrascht über diesen Rekord. Die Kinder haben trotz Corona insgesamt 3‘133 Abzeichen verkauft. Das ist einfach fantastisch!“ Das Rekordergebnis ist insbesondere Elischa zu verdanken, einem Sechstklässler, der, anstatt in die Ferien zu fahren, die Zeit nutzte, Abzeichen zu verkaufen, um mit der Verkaufsprovision sein Taschengeld aufzubessern. Er spart für sein erstes Mofa. Mit unglaublichem Fleiss und Durchhaltewillen verkaufte er 1‘350 Abzeichen. Für diese grossartige Leistung verdient er Dank und Anerkennung.

Dies sieht auch die Geschäftsführerin der Stiftung Pro Patria, Katharina Teuscher, so. Sie reiste extra aus Zürich an, um Elischa eine Urkunde für den Rekordverkauf zu überreichen. Zudem erhielt Elischa alle 1.-August-Abzeichen seit seiner Geburt als Grundlage für seine eigene, lebenslange Sammlung.

Die Stiftung Pro Patria setzt sich ein für die Erhaltung, Pflege und Zukunft des Kulturerbes. Sie finanziert sich über den Verkauf des 1.-August-Abzeichens und der Pro Patria Briefmarken. So konnte sie auch in Appenzell I.Rh. bereits viele namhafte, bekannte und schützenswerte Objekte finanziell unterstützen, wie zum Beispiel „Buherre Hanisefs“, das Roothuus in Gonten, die Volksbibliothek, Alphütten, Kapell- und Kirchenrenovationen.

Die Stiftung Pro Patria dankt allen Kindern, den Lehrkräften und Eltern, dem Koordinator und dem Landammann Roland Inauen, dass sie sich trotz der Corona-Krise so engagiert am 1.-August-Abzeichen Verkauf 2020 beteiligt haben.

Kontakt
Stiftung Pro Patria, Clausiustrasse 45, 8006 Zürich, www.propatria.ch
Katharina Teuscher, Geschäftsführerin, k.teuscher(at)propatria.ch, 044 265 11 60, 079 606 40 11