Historie
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2014

Blauer Pfeil, Bern

„So viel wie nötig - so wenig als möglich“ - dies das Motto zur Instandstellung des Blauen Pfeils, einem Leichttriebwagen aus dem Jahr 1938. Ein Motto der neueren Zeit, galt es doch, die historische Substanz möglichst zu erhalten und, wo es sinnvoll war, einzelne Aspekte der Erscheinung auf den Zustand des Baujahrs zurückzuführen. Das Motto vor 1938 war ein anderes. Damals hiess es wohl eher „so viel wie möglich - wo nötig noch mehr“. Grund dafür war die wachsende Konkurrenz mit den Automobilen. Da konnten die schweren Lokomotiven mit den veralteten Personenwagen kaum mehr mithalten, eine Modernisierung drängte sich auf. Was der damalige Direktor der Berner Alpenbahngesellschaft Bern-Lötschberg-Simplon (BLS) auch umsetzte. Der Blaue Pfeil wurde erschaffen. Er glänzte mit technischen Neuheiten, die als Pionierleistung den Bau moderner Schienenfahrzeuge stark beeinflussten. Er glänzte aber auch mit übersichtlichen und hellen Abteilen, mit grossen Fenstern, gepolsterten Sitzbänken und anderem mehr. Und er glänz noch heute, die BLS Stiftung machte es möglich. Der heutige Glanz nach dem Motto: „viel, wo nötig - schlicht, wo möglich“.
Stiftung BLS

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