balken_stiftung

Natur und Kultur

Im Dienste von Natur und Kultur

Mit dem steten Ausbau der staatlichen und privaten sozialen Einrichtungen verlagerte sich das Schwergewicht der Sammlungen zunehmend auf Themen rund um Natur- und Kulturlandschaften sowie um Geschichte und Denkmalpflege. Diese Richtung war im Übrigen nicht neu, sondern durch frühere Sammlungen bereits vorgezeichnet. Schon die Sammlung des Jahres 1933 war für den Schweizerischen Bund für Naturschutz (heute Pro Natura) und den Schweizer Heimatschutz bestimmt. 1941 und 1952 standen die Sammlungen im Zeichen der grossen historischen Gesellschaften unseres Landes. 1964 wiederum kam die Sammlung der Schweizer Berghilfe, 1983 dem Schweizer Wald zugute. 1976 war ein Teil der Sammlung für Denkmalpflege und Heimatschutz und 1992 der gesamte Erlös für die Orts- und Denkmalpflege bestimmt. Seither unterstützt Pro Patria vorab die Rettung, Erhaltung und Pflege von Baudenkmälern und Kulturlandschaften. 

Per 1. Januar 1992 ist aus dem traditionsreichen Verein die Schweizerische Stiftung Pro Patria geworden. Name und Organisationsform haben sich im Laufe der Zeit gewandelt. Dem Ziel der Gründergeneration sind die Führungsgremien jedoch bis auf den heutigen Tag treu geblieben.