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Erste Förderer

Förderer der ersten Stunde: Bundesrat und Post

Der Bundesrat erkannte sowohl die staatsbürgerliche, als auch die gemeinnützige Bedeutung einer Bundesfeierspende. Er unterstützte die Gründer nach Kräften und ebnete ihnen den Weg zur Post. Am 17. April 1909 begründeten die Initianten ihr Anliegen gegenüber der Schweizerischen Oberpostdirektion: „Der 1. August werde wohl durch schwungvolle Festreden, Höhenfeuer und Feuerwerk gefeiert, drohe aber zu verflachen". Sie schlugen vor, von namhaften Schweizer Künstlern gestaltete Bundesfeier-Postkarten mit einem Wohlfahrtszuschlag zu verkaufen. Der Reinertrag sollte jeweils einer gemeinnützigen Institution zugute kommen. Bereits am 10. Mai 1909 erfolgte die Zusage der Oberpostdirektion. Am 16. Dezember 1909 fand in Bern die konstituierende Versammlung des Bundesfeier-Komitees statt. Nun galt es, die Herausgabe der Bundesfeier-Postkarten und den Vertrieb durch die Post zu regeln und am 4. Februar 1910 mit einem Vertrag zwischen der Post und dem Bundesfeier-Komitee zu besiegeln. Nur wenige Tage später, am 18. Februar 1910, erfolgte der Eintrag ins Handelsregister.

Als erster Präsident wirkte bis 1916 Dr. Johann Friedrich Schmid, der spätere Direktor des Eidgenössischen Gesundheitsamtes. Albert Schuster, der Spiritus Rector der Bundesfeierspende, begnügte sich in aller Bescheidenheit mit der Rolle des Sekretärs.